Testberichte

OKI C321dn: Platz 1 [PC Welt, Ausgabe 07/2012]

17/07/2012

OKI C321dn mit LED-Technik im Test

award_c321_pc-welt_07-2012_250px.jpgDer Oki C321dn ist ein Farb-LED-Drucker mit PCL und Postscript für den Arbeitsplatz. Im Test zeigt er, dass er mehr kann, als reine Büroaufgaben zu erledigen.
Mit dem C321dn baut Oki die Farblaserdruckerreihe für den Arbeitsplatz aus. Der Drucker mit LED-Technik beherrscht die Druckersprachen PCL 6 und PS 3. Die Treiber für beide Emulationen lassen sich parallel aufspielen und im Wechsel benutzen. Im Test ist der automatische beidseitige Druck im PCL-Treiber ab Werk aktiviert. Bei der PS-Variante müssen wir diesen dagegen erst anklicken. Gewöhnungsbedürftig finden wir, dass sich die Sprache des Zeilen-Bildschirms am Oki C321dn nur per CD ändern lässt. Üblicherweise lässt sie sich direkt am Gerät einstellen.

Ausstattung des Oki C321dn: viele Tools und Bannerdruck
Der Drucker ist auf den Büroeinsatz vorbereitet: Dazu bringt er mit zwei Zuführungen für maximal 350 Blatt genug Papiervorrat mit. Gleichzeitig lässt er sich auch kreativ einsetzen. Denn der Oki C321dn verarbeitet Banner in einer Größe von bis zu 1,32 Metern. Die Schnittstellen USB und Ethernet befinden sich hinter einer Abdeckung. Ab Werk hat der C321dn 128 MB Arbeitsspeicher eingebaut, der sich auf 640 MB erweitern lässt. Im Lieferumfang finden sich zahlreiche Zusatzprogramme zum Überwachen des Druckers oder für die Farbeinstellung - das ist nicht selbstverständlich.

Verbrauch: kein Verschwender
Der Hersteller aus Japan hat zwei Besonderheiten im C321dn integriert, die helfen, Strom und Toner zu sparen. So lässt sich der Drucker per Tastendruck direkt in den Energiesparmodus versetzen. Wird er eine Weile nicht benutzt, fällt er automatisch unter 1 Watt - Oki nennt das Auto-Off-Modus. Allerdings lässt sich der Oki C321dn nicht komplett vom Stromnetz trennen. Im Test zieht der Drucker ausgeschaltet noch 0,7 Watt. Andererseits bringt der Drucker einen gut einstellbaren Tonersparmodus mit. Der Grund: Die Funktion lässt sich in drei Modi (niedrig, mittel, hoch) sehr variabel abstimmen. Das ist in dieser Geräteklasse ungewöhnlich. Ab Werk liefert Oki den C321dn mit Starter-Tonern aus, die auf 750 Seiten pro Farbe ausgelegt sind. Legen wir die Tonerkartuschen mit hohen Reichweiten zugrunde, kommt der C321dn auf gesalzene Seitenpreise.

Geschwindigkeit: schnell in Farbe
In den Tempoläufen erstaunt der Oki C321dn anhand schneller Farbausdrucke. Bei Texten und Grafiken erreicht er jedoch eher mittelmäßige Ergebnisse.

Qualität - gute Textschärfe, recht dunkle Farben
Egal, welche Druckersprache wir auswählen, stimmt die Textschärfe des Oki C321dn. Sogar bei dem nur vier Punkt winzigen Textausschnitt, den wir mit einer hoch auflösenden Kamera aufnehmen, leistet sich der Oki C321dn nahezu keine Schwäche. Auch bei den Farbdrucken lässt sich nicht viel meckern. Allerdings druckt der C321dn ab Werk ziemlich dunkel. Es empfiehlt sich, die Möglichkeiten zur Farboptimierung in den Treibern zu nutzen.

Fazit: mehr als ein reiner Bürodrucker
Der Farblaserdrucker Oki C321dn spielt die Vorteile der LED-Belichtung aus und überzeugt anhand hoher Ausgabequalität bei guter Ausstattung und insbesondere bei Farbe hohem Arbeitstempo. Den positiven Punkten stehen allerdings recht hohe Seitenfolgekosten gegenüber. Insgesamt eignet sich das Oki-Modell für Anwender, die tägliche Büroarbeit mit gelegentlichen Kreativtätigkeiten wie das Ausdrucken von Bannern oder bunten Prospekten verbinden wollen.

17.07.2012, 10:46, Ines Walke-Chomjakov (http://www.pcwelt.de/produkte/Oki-C321dn-Farblaserdrucker-Test-6064328.html)

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